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Der Hormonring

Der Hormonring ist ein flexibler Kunststoffring mit einem Durchmesser von 5,4 cm, der die Hormone Östrogen und Gestagen enthält. Zur Verhütung führt man ihn in die Scheide ein. Dort bleibt er für 3 Wochen, in denen er konstant geringe Mengen an Hormonen abgibt.
 
Anders als bei der Pille werden die Hormone nicht geschluckt, sondern über die Scheide aufgenommen. Für die ersten 7 Tage des ersten Zyklus sollte zusätzlich eine Barrieremethode der Kontrazeption angewendet werden, danach sind Sie bei richtiger Anwendung sicher vor einer Schwangerschaft geschützt.

Ähnlich wie bei der Pille sorgt eine Kombination aus Östrogen und Gestagen dafür, dass der Eisprung ausbleibt. Nach 3 Wochen macht man eine 7-tägige Pause ohne Ring, in der die Blutung einsetzt. Sie kann noch anhalten, wenn der nächste Ring schon wieder eingelegt werden muss.

Sicherheit

Pearl-Index 0,64-0,96

Vorteile

Anwendung nur einmal im Monat. Da die Hormone nicht geschluckt werden, müssen sie auch nicht durch Magen und Darm. Das heißt: Erbrechen oder Durchfall haben keinen Einfluss auf die Sicherheit.

Nachteile

Die Handhabung muss geübt werden. Der Ring kann unter Umständen beim Sex von beiden Partnern gespürt werden. Er kann vor dem Sex herausgenommen werden, muss aber innerhalb von drei Stunden wieder eingeführt werden und danach mindestens 24 Stunden ununterbrochen in der Scheide verbleiben.

Für wen geeignet?

Für Frauen, die nicht täglich eine Pille einnehmen wollen bzw. sich nicht an konkrete Einnahmezeiten halten können oder wollen.

 
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