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Diaphragma, Portiokappe

Das Diaphragma

Das Diaphragma, auch Scheidenpessar genannt, besteht aus Gummi, Silikon oder Latex. Es wird individuell von der Ärztin/ vom Arzt angepasst und von der Frau vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingelegt. Dort sitzt es wie eine elastische Schutzwand vor der Gebärmutter und verhindert, dass Spermien hinein gelangen.

Die Portiokappe

Die Portiokappe ist eine Plastik- oder Gummikappe, die auf den Muttermund gestülpt wird und sich dort festsaugt. Sie ist kleiner als das Diaphragma – nur etwa so groß wie ein Fingerhut. Die Muttermundöffnung wird damit verschlossen. Spermien können nicht in die Gebärmutter hinein gelangen. Richtige Größe und Sitz der Kappe sind entscheidend für die Verhütungssicherheit. Liegedauer bis zu 3 Wochen.

Sicherheit

Diaphragma: Pearl-Index 1-20 (in Abhängigkeit von Alter und Erfahrung der Frau)
Der Verein  „www.profamilia.de“ informiert in Kursen über den Umgang mit dem Diaphragma.
 
Portiokappe: Pearl-Index ca. 6 (höhere Sicherheit in Kombination mit einer spermiziden Creme)

Vorteile

Wenn zusätzlich eine spermizide Creme benutzt wird, gibt es nur eine geringe chemische, aber keine hormonelle Belastung. Anwendung bei Bedarf. Keine systemischen Nebenwirkungen.

Nachteile

Weniger kontrazeptiv sicher. Häufige Manipulationen nötig (Diaphragma). Einlage häufig durch Arzt erforderlich (Portiokappe). In jedem Falle Übung erforderlich.

Für wen geeignet?

Frauen, für die Pille oder Spirale nicht in Frage kommen. Alle, die nicht dauerhaft verhüten möchten. Während der Stillzeit.

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Foto eines Diaphragmas

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