Hautpflegetipps
Kapitel:
- Tipp 1: Schönheit kommt von innen
- Tipp 2: Nicht Rauchen!
- Tipp 3: Viel Wasser trinken
- Tipp 4: Alles im Reinen!
- Tipp 5: Vorsicht, „reizvolle“ Reinigungsmittel!
- Tipp 6: Das richtige Make-up
- Tipp 7: Das Richtige gegen Pickel
- Tipp 8: Sonnenschein – aus der Natur und aus der Steckdose
- Tipp 9: Sonnenschutz im Urlaub
- Tipp 10: Enge Kleider – und Ihre Akne bringt Sie ins Schwitzen
- Tipp 11: Immer wieder Peeling
Hautpflegetipps
Sie können noch weiter dazu beitragen, eine schönere Haut zu bekommen oder auch zu behalten. Dazu ein paar Extra-Tipps:
Tipp 1: Schönheit kommt von innen
Ein bekannter Spruch, der durchaus etwas für sich hat. Denn Akne hat häufig nichts mit mangelnder Hygiene und Pflege zu tun. Sie kann auch hormonelle Ursachen haben, von Ihrer Ernährung abhängen oder auch eine erbliche Veranlagung sein.
Tipp 2: Nicht Rauchen!
Denn mit dem Rauchen tun Sie Ihrem Körper keinen Gefallen. Es kann sogar sein, dass Ihre Ärztin/Ihr Arzt Ihnen sagt, dass eine Pille für Sie nicht in Frage kommt, weil Sie rauchen. Ihre Haut ist auch schöner, wenn Sie nicht rauchen. Sie hat dann keinen „Grauschleier“. Außerdem kann Ihre Haut durch Rauchen frühzeitig altern, und es bilden sich darauf vermehrt bleibende Falten.
Tipp 3: Viel Wasser trinken
Die Models machen es vor: Trinken Sie täglich mindestens zwei bis drei Liter Wasser, bei sportlicher Betätigung noch mehr. Wenn Sie nicht genug Wasser im Organismus haben, wird Ihre Haut schnell trocken und schuppig – sie verliert ihre natürliche Spannung.
Tipp 4: Alles im Reinen!
Man hört immer wieder mal, dass die schwarzen Punkte bei Mitessern „Verunreinigungen“ seien, die man durch häufiges Waschen beseitigen könne. Das stimmt nicht. Die Punkte kommen von einem in die Haut eingelagerten Pigment, das Melanin heißt. Zu viel Waschen schadet der Haut, denn es trocknet sie aus und regt so die Hautfettproduktion sogar an. Es reicht vollkommen, die Haut zweimal täglich mit Wasser und einer milden, pH-neutralen Seife oder Lotion zu waschen. Zur täglichen Reinigung sollten Sie Produkte benutzen, die mit den Worten „nicht-komedogen“ und/oder „nicht Akne-verursachend“ gekennzeichnet sind, also die Poren nicht verstopfen.
Tipp 5: Vorsicht, „reizvolle“ Reinigungsmittel!
Es ist falsch anzunehmen, dass eine anti-bakterielle Seife Akne verbessert. Die Akne-Bakterien befinden sich nicht auf der Haut und können deshalb nicht weggewaschen werden. Akne muss mit speziellen Akne-Mitteln behandelt werden, die „unter die Haut gehen“. Schauen Sie bei Gesichtswasser (Toner) oder Gesichtsmasken darauf, dass sie keine „Reizstoffe“ – zum Beispiel Alkohol – enthalten, die die Haut nur austrocknen und damit wieder die Hautfettproduktion anregen. Vermeiden Sie diesen Teufelskreis!
Tipp 6: Das richtige Make-up
Falls Sie Make-up benutzen, sollte es auch „nicht-komedogen“ bzw. „nicht Akne-verursachend“ sein. Bitte warten Sie, wenn Sie Ihre Aknecreme oder Ähnliches angewendet haben, mindestens 30 Minuten, bevor Sie Ihr Make-up auftragen. Und entfernen Sie das Make-up immer gründlich vor dem Zubettgehen – allerdings nicht mit aggressiven Produkten. Wenn Ihre Akne sehr stark ist, gönnen Sie sich einen Besuch bei einer guten medizinischen Kosmetikerin. Die kann Ihnen zeigen, wie Sie die Pickel am besten abdecken können und kennt Spezial-Make-ups (Camouflage).
Tipp 7: Das Richtige gegen Pickel
Auch wenn die Versuchung groß ist: Drücken Sie auf keinen Fall Ihre Pickel aus. Die entzünden sich dann nur noch mehr und Sie riskieren bleibende Narben. Sehr gut ist ein Kamillendampfbad mit einem anschließenden milden Peeling:
- Dazu getrocknete Kamillenblüten in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen, kurz ziehen lassen, Gesicht darüber halten und Handtuch über Kopf und Schüssel legen. Ca. 10 Minuten aushalten – aber Vorsicht: Wasserdampf kann sehr heiß sein, d.h. man kann sich verbrühen. Halten Sie Ihr Gesicht also nicht zu nah ans heiße Wasser.
- Anschließend ein mildes Peeling, dann eine kalte Dusche – und Ihre Haut strahlt.
Es gibt auch spezielle Gesichtsmasken (z. B. mit Tonerde), die entzündungshemmend und reinigend wirken, d.h. speziell für Akne geeignet sind.
SeitenanfangTipp 8: Sonnenschein – aus der Natur und aus der Steckdose
Sonnenlicht kann das Aussehen einer Akne kurzzeitig verbessern, weil es die Haut austrocknet, UV-Strahlen anti-bakteriell wirken (in der Haut) und der Teint durch frische Bräune regelmäßiger wirkt. Aber das Sonnenbad hat keine Wirkungen auf die Akne-Ursachen. Vorsicht: Sie sollten auch wissen, dass viele Akne-Therapeutika die Empfindlichkeit Ihrer Haut für ultraviolettes Licht erhöhen und damit auch das Risiko einer Schädigung durch UV-Strahlen. Wenn Sie Ihre Haut zu häufig und zu intensiv (Sonnenbrand) der Sonne oder UV-Strahlen aussetzen, kann es zu früher Faltenbildung, Pigmentstörungen und sogar zu Hautkrebs kommen.
Tipp 9: Sonnenschutz im Urlaub
Verwenden Sie an sonnigen Tagen immer Sonnenschutzmittel und „braten“ Sie sich nicht im Sonnenstudio. Auch den Ehrgeiz, im Urlaub möglichst schnell und viel Bräune einzufangen, bezahlt Ihre Haut mit einem Sonnenbrand, der Ihr Hautkrebsrisiko nachweislich steigert. Und aus Ihren Fältchen werden so superschnell Falten. Schützen Sie Ihre Haut im Sonnen-Urlaub also durch Kleider, Hüte und Tücher und benutzen Sie Sonnencremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor.
Tipp 10: Enge Kleider – und Ihre Akne bringt Sie ins Schwitzen
Wenn Sie Akne auch an anderen Körperstellen als dem Gesicht haben – zum Beispiel auf Dekolleté oder Rücken – versuchen Sie möglichst, enge Kleidung zu vermeiden. Denn die führt oft zu gesteigertem Schwitzen und kann die Haut reizen. Ähnliches gilt für Schals, Stirnbänder und Mützen.
Tipp 11: Immer wieder Peeling
Ein Peeling ein- oder zweimal in der Woche trägt überschüssige Hautschuppen ab und lässt Ihre Haut glatter und frischer aussehen. Aber nicht so heftig schrubben, Ihre Haut sollte nicht gereizt werden.
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