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Ganz sicher mit der Pille

Seit 40 Jahren unübertroffen

Die Pille wird seit über 40 Jahren eingesetzt und gilt weltweit als eine der sichersten und verlässlichsten Methode zur Empfängnisverhütung. Wenn Sie Ihre Pille regelmäßig und richtig einnehmen, sind Sie sicher vor einer Schwangerschaft geschützt.

Die Sicherheit von Verhütungsmitteln wird mit dem so genannten „Pearl-Index“ bewertet. Er gibt an, wie viele Frauen innerhalb eines Jahres schwanger geworden sind, obwohl sie verhütet haben. Je niedriger der Pearl-Index, desto sicherer das Verhütungsmittel.

  • Ein Pearl-Index von 0,1 besagt, dass 1 von 1.000 Frauen in einem Jahr schwanger geworden ist.
  • Ein Pearl-Index von 1,0 bedeutet, dass 1 von 100 Frauen in einem Jahr schwanger geworden ist.
  • Ein Pearl-Index von 38 gibt an, dass 38 von 100 Frauen in einem Jahr schwanger geworden sind.

Ihre Pille ist nur so zuverlässig, wie Sie es sind!

Wenn Sie die Pille fehlerlos einnehmen, sind Sie sicher vor einer ungewollten Schwangerschaft geschützt.

Bitte denken Sie daran:

Einige Arzneimittel können die empfängnisverhütende Wirksamkeit der Pille beeinträchtigen, z.B. bestimmte Antibiotika oder Psychopharmaka.
Wenn Sie also ein Medikament verschrieben bekommen oder bereits anwenden, dann informieren Sie bitte Ihre Ärztin/Ihren Arzt darüber. Sie/er kann Ihnen sagen, ob es zu Wechselwirkungen mit der Pille kommen kann oder nicht.

Aufpassen müssen Sie auch bei starkem Durchfall oder Erbrechen innerhalb der ersten 3 bis 4 Stunden nach Einnahme einer Pille. Dann kann es nämlich sein, dass die Wirkstoffe vom Körper noch nicht vollständig aufgenommen worden sind. Diese Situation ist vergleichbar mit dem Fall, in dem Sie eine Pille vergessen.
Wie Sie in einem solchen Falle am besten vorgehen, erfahren Sie mit unserem interaktiven Tool: Pille vergessen – was tun?

Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie Ihre Frauenärztin / Ihren Frauenarzt.

Noch ein paar Tipps – um sicher zu gehen

Tipp 1: Achtung! Safer Sex!

Die Pille schützt Sie zuverlässig vor einer Schwangerschaft. Sie schützt aber nicht vor Geschlechtskrankheiten und Aids. Wenn Sie Ihren Partner noch nicht so gut kennen, bestehen Sie unbedingt darauf, dass er ein Kondom benutzt.

Tipp 2: Machen Sie einen regelmäßigen Check beim Frauenarzt!

Gehen Sie regelmäßig zu Ihrer Frauenärztin / Ihrem Frauenarzt. Erzählen Sie ihr / ihm alles über Veränderungen in Ihrem Körper, fragen Sie alles, was Sie beunruhigt oder einfach nicht klar ist. So erkennt sie / er sofort, wenn etwas nicht stimmt. Ihre Frauenärztin / Ihr Frauenarzt macht natürlich auch Krebs-Vorsorgeuntersuchungen, zum Beispiel eine Brustuntersuchung oder einen Abstrich von den Zellen Ihres Gebärmuttermundes.
Wenn Sie wissen möchten, was genau beim Frauenarzt passiert, klicken Sie hier

Tipp 3: Tasten Sie Ihre Brüste regelmäßig selbst ab

Sie können Ihre Brust zwischen den Arztbesuchen auch selbst auf Knoten abtasten. Fragen Sie Ihre Frauenärztin / Ihren Frauenarzt, wie das geht oder lesen Sie hier nach. Das ist wichtig, denn wenn Sie ein Knötchen finden, sollten Sie frühzeitig einen Termin beim Arzt holen. Meistens sind die Knoten in der Brust gutartig, aber wenn nicht – dann zählt jeder Tag.


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